Projekt «Dialog für neue Perspektiven»
Migration ist in der Schweiz gelebte Realität. Gleichzeitig prägen Vorurteile, Rassismus und Unsicherheiten vielerorts den Umgang mit migrationsbezogenen Themen. Dadurch rücken Menschen auseinander, und es entstehen verschiedene Lager, die oft kaum mehr zueinander finden. Wir finden es entscheidend, wie wir als Gesellschaft mit diesen Spannungen umgehen: ob wir Ausgrenzung verstärken oder Räume schaffen, in denen Dialog, gegenseitiges Verständnis und konstruktive Lösungen möglich werden. Hier setzt das neue MiPaPe-Projekt «Dialog für neue Perspektiven» an.
Mit dem Projekt wollen wir Räume schaffen, in denen migrationsbezogene strukturelle Konflikte konstruktiv bearbeitet werden können. Ziel ist es, Dialog und Beteiligung zu stärken, Polarisierung abzubauen und vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, dass Menschen mit Migrationserfahrung stärker in gesellschaftliche Prozesse eingebunden werden, Dialog- und Friedensansätze das Zusammenleben prägen und der gesellschaftliche Zusammenhalt wächst.
2026 startet das Projekt im Kanton Glarus und soll bis 2029 auf die weiteren Kantone, Zürich und Wallis, ausgeweitet werden, Zürich und Wallis. Im Zentrum steht, dass wir partizipativ gemeinsam mit Menschen mit Migrationserfahrung erarbeiten wollen, welche Themen sie gerade beschäftigen. Für diese gemeinsame Bearbeitung lokaler Spannungen planen wir partizipative Workshops und Dialogtreffen.